Im Stress zu sein, ist nicht nur ein Modewort, sondern wird in unserer heutigen, leistungsorientierten Welt vielfach mit dem Begriff „Erfolg haben“ in Verbindung gebracht. Wer nach dem Terminkalender lebt, multitaskingfähig und rund um die Uhr erreichbar ist, ist auch in anderen Bereichen zu Höchstleistungen fähig. Nur wie lange geht das gut?

Wir unterscheiden zwei Arten von Stress:

Eu-Stress – positiv: Lebensveränderungen, welche eine Anpassung an neue erfreuliche Situationen verlangen z.B. bei beruflicher Beförderung, neuer Partnerschaft, Geburt eines Kindes u.v.m. - gesteigerte Vitalität und Leistungsfähigkeit.

Di-Stress – negativ: Lebensveränderungen, bei welchen man mit belastenden bzw. unangenehmen Situationen konfrontiert wird - Folge: Erschöpfung, Überforderung etc.

Wir können und sollen Stress nicht grundsätzlich vermeiden. Wichtig ist es, eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden, damit eine Überforderung, aber auch eine Unterforderung erst gar nicht auftritt.

Eine gesunde Portion Stress macht unser Leben intensiver und lebendiger. Jedoch ein zu viel davon, wirkt sich gegenteilig auf unsere Gesundheit aus und macht uns krank.

Stress wird durch äußere Reize hervorgerufen und ist die natürliche Reaktion unseres Körpers, um mit den unterschiedlichsten Situationen umzugehen.

In der einen Hälfte unsers Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben.
In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.
„Zitat von Voltaire“

Da die Stressempfindung von Mensch zu Mensch verschieden ist, liegt es bei uns selbst, zeitgerecht die Handbremse zu ziehen und die notwendigen Gegen- und Vorbeugemaßnahmen zu treffen.

Es gibt heute eine Vielzahl an unterschiedlichen, leicht erlernbaren Entspannungsmethoden, die helfen wieder Ausgeglichenheit und Ruhe in den Alltag zu bringen. Aber oft genügt es schon, sich Zeit zu nehmen und seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, wir werden ausgeglichener und haben mehr Freude am Leben.